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Ganz spontan, sind wir ins Reisebüro gegangen und haben dann ganz einfach die Reise gebucht. Innerhalb von 14 Tagen flog man nach Cuba.
Nach 10 Flugstunden sind wir, nicht wie die meisten Leute die nach Cuba fliegen, in Havanna, sondern in Holgin gelandet. Das ist viel weiter östlich auf Cuba, wo auch etwas weniger Tourismus ist und die Natur vielleicht auch noch etwas unangetasteter zu entdecken ist. Holgin war von unserem Urlaubsort ca. 1 Stunde entfernt, wo wir dann ein wunderbares Hotel vorfanden, mit supernetten Leuten, herrlicher Lage direkt am Strand. Ein Strand wie man ihn sich wirklich aus dem Bilderbuch vorstellt, weißer Sand, blau bis türkisfarbenes Meere und blauer Himmel, Palmen jeglicher Art, Strohsonnenschirme, einfach traumhaft.
Aber nicht nur unser Hotel und der Strand waren schöne, auch das Wetter war ein Traum, wunderbar warm. Allerdings ist auf Cuba eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, zumindest im Juni in der Zeit als ich da war. Der ein oder andere kann dieses Klima nicht so gut vertragen. Ansonsten fand ich es einfach klasse.
Ausflüge müssen natürlich auch sein, dabei ist ein absolutes Muss Havanna. Wir haben diesen Besuch gemacht, obwohl das ca. 2 Flugstunden von unserem Urlaubsort entfernt war, aber ich denke, wenn man schon mal auf Cuba ist, Havanna muss man gesehen haben. Es ist auch wirklich so. dieses Reise war es wert. Es ist eine Stadt voller Gegensätze, ganz viel Armut, trotzdem superfreundliche Menschen, wahnsinnig vielfältige Bauten, teilweise fast zerfallen oder aber auch wunderbar restauriert. Natürlich muss man auch die Stätten sehen, wo Hemingway mehrere Jahre seines Lebens verbracht hat, z.B. ein Bar, da haben wir dann einen Drink zu uns genommen, so wie Hemingway es wohl auch getan hat und ansonsten haben wir einfach Havanna auf uns wirken lassen. Wenn man schon mal auf Cuba ist, sollte man unbedingt auch die Stelle sehen, an der Kolumbus das erste Mal kubanischen Boden betreten hat. Dort wurde ein groß angelegter Park wunderbar bepflanzt, mit tollen indianischen Götterstatuen versehen und sehr liebevoll bewirtschaftet. Man findet dort wirklich nette Leuten, es ist alles einfach wunderbar eindrucksvoll. Durchaus kann man diese Reise auch mit einem Motorroller antreten, was dann auch sehr amüsant ist. Allerdings auch nicht ungefährlich aufgrund der schlechten Straßenzustände, die man auf Cuba vorfindet und von daher etwas mit Vorsicht zu genießen. Die Landessprache ist Spanisch. Probleme mit der Verständigung gab es aber nicht, weil die Kubaner sehr offen sind und auf einen zugehen und mit einem bisschen Spanisch, Englisch und vielfach auch Deutsch kommt man in der Verständigung ganz gut voran.
Das Essen im Hotel war natürlich klasse, es war für alles gesorgt, natürlich auch landestypische Speisen, wo ganz traditionell Reis, schwarze Bohnen und Huhn dazu gehören. Nicht zu vergessen, ein Rum nach dem Essen. Rum gehört einfach zu Cuba, genau wie Zigarren. Auch das sollte man sich ansehen, eine Zigarrenfabrik, wo das Wort Fabrik eigentlich nicht wirklich angebracht ist, weil die Leute einfach in einem großen Saal sitzen und die Zigarren absolut von Hand fertigen.
Am Ende eines Urlaubs wird man immer gefragt, was war das Schönste. Hier auf Cuba kann ich gar nicht sagen, was das Schönste war,. es war Vieles, es war einfach alles im Ganzen was einen wunderschönen Urlaub ergeben hat, die Leute, die verschiedenen Städte, die wir gesehen haben, die wunderbare Landschaft, die sehr eindrucksvoll ist.
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