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Lanzarote, eine glückliche Insel, so der Reiseführer. Diese Insel liebt man oder man hasst sie. Ich gehöre zu denjenigen, die sie lieben.
Sie ist die nordöstlichste der kanarischen Inseln und sicherlich die faszinierendste und bizarrste von ihnen. Fliegt man von Hannover aus, sind es exakt 3.492 Kilometer, bis man auf dem in der Nähe von der Hauptstadt Arricife gelegenen Flughafen, landet.
Die Durchschnittstemperaturen sind fast das ganze Jahr sehr angenehm von 24 Grad im April ansteigend bis 30 Grd im Juli / August und dann geht es wieder langsam nach unten. Dazu kommt häufig ein sehr angenehmer Wind.
Auf keiner der anderen kanarischen Inseln ist die Landschaft derart vom Vulkanismus geprägt wie auf Lanzarote. Die Vegetation ist gering, aber dennoch sehr interessant. Natürlich gibt es am Strand von Puerteo del Carmen die von uns so geliebten Palmen und auch die Gärten der Hotels lassen keine Wünsche offen.
Besucht man den etwa 200 Quadratkilometer großen Parque Nacional de Timanfaya fühlt man sich in eine fremde unbekannt Welt. Vielleicht auf den Mond?
Der Feuerberg und all die anderen Vulkanberge in diesem Parque Nacional schimmern in der Sonne in den unterschiedlichsten Farben von braun, gelb über ocker bis hin zum feuerrot. Es ist ein kaum zu beschreibendes Schauspiel der Natur, was einem da geboten wird. Eine Touristenattraktion ist die Erkundung dieses Parques auf dem Rücken von Kamelen.
Möchten Sie die Insel wirklich etwas näher kennen lernen, sollten Sie sich einen Wagen mieten, eine Landkarte besorgen und einfach losfahren, denn es gibt unheimlich viel zu sehen. Die Straßen sind recht gut ausgebaut, vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig dabei der häufige Kreisverkehr.
Los geht’s mit:
„Los Hervideros“, dort brodelt das Meerwasser in den felsigen Schluchten der Küste
„Mirador del Rio“ am äußersten, nördlichen Zipfel der Insel. Auf einer Höhe von fast 600 Metern hat man einen unvergesslichen Ausblick.
Die große Grotte „Los Jamos del Agua“ im Norden Lanzarotes, ein Schauspiel mysterioser und unberührter Schönheit.
Ein Besuch im von César Manrique gestalten „Jardin de Cactus“ ist nicht nur für ausgesprochene Kakteenfreunde ein Erlebnis. Auf Ihre Kinder sollten Sie dort allerdings gut achten, denn viele dieser außergewöhnlichen Kakteen haben hässliche Stacheln. Das freundliche Personal ist jedoch auf alles vorbereitet.
Auch das Weinbaugebiet „La Geria“ auf der Hochebene am Rande des Parque Nacional de Timanfaya lässt einen staunen. Kilometerweit kleine Erdkrater in den die Weinpflanzen wachsen.
Dieses sind nur einige der vielen sehenswerten Ausflugsziele auf dieser Insel. Will man sich dann auch noch Orte wie Teguise, Yaizo, Haraia und natürlich auch die Hauptstadt Arricife anschauen, sind 14 Tage fast zu kurz.
Eins ist sicher, diese Insel besitzt eine ganz eigene Schönheit und ich finde sie ist auf jeden Fall eine Reise wert, denn auch wunderschöne Badestrände und –buchten versprechen Erholung pur.
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