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Ich wollte unbedingt mal nach Griechenland und habe von vielen Freunden und Bekannten gehört, wenn Griechenland, dann Rhodos. Das haben wir dann auch in die Tat umgesetzt. Rhodos ist landschaftlich sehr schön, ist also nicht nur karg und öde, sondern auch ziemlich grün im Inneren. Es biete viele schöne Stränden und schöne Küstenabschnitte. Es sind genau 2.529 km Luftlinie von Hannover aus. Das ist nicht so furchtbar weit, man braucht keine 3 Stunden um dort hinzukommen.
Wir waren dort im Juni und ich muss sagen, es war schon sehr warm. Man braucht also wirklich nur leichte Kleidung und bei diesem Wetter habe ich es als sehr angenehm empfunden, einen Roller zu mieten und dann nur mit T-Shirt bekleidet über die Insel zu fahren. Wer es etwas kühler mag, sollte lieber erst im Oktober seinen Urlaub dort verbringen.
Die Altstadt von Rhodos Stadt muss man sich unbedingt ansehen. Sie ist umgeben von einer großen, mächtigen Stadtmauer mit vielen großen Toren, über die man dann ein- und ausgehen kann. Im inneren der Altstadt herrscht eine ruhige, schöne Atmosphäre, es gibt viele Kneipen, es gibt Straßencafes, es gibt Geschäfte. Es ist einfach sehr abwechslungsreich.
Ein ganz besonderes Highlight ist die Stadt Lindos, die etwa an der Südostküste in der Inselmittel liegt. Lindos ist bekannt für seine Akropolis, die oberhalb des Ortes liegt und aus Säulen besteht, unter blauem Himmel, wie man sich so etwas auf Postkarten vorstellt. Man kann zu dieser Akropolis hinaufgehen und wer vielleicht schwere Beine hat, der kann auch gegen ein kleines Entgelt einen Esel benutzen. Es gibt viele Restaurants, die Tische und Stühle oben auf ihren Dächern stehen haben. Man ist wirklich unter freiem Himmel. Da ist nichts mehr drüber, nur wirklich der Himmel und sieht die abends angestrahlte Akropolis. Das ist ein wirklich schöner Anblick.
Wir sind dann natürlich auch mal ins Landesinnere gefahren, weil man sich sonst nur an der Küste aufhält. Im Süden der Insel gibt es Weinbau, mit verschiedenen Weinbaubetrieben, wo man auch probieren und kaufen kann. Auf dem Weg dorthin gibt es viele kleine idyllische Kirchen, die man auch besuchen kann, sie sind nicht abgeschlossen. Mittendrin findet man natürlich auch diverse Klöster.
Was auch empfehlenswert ist, ist eine Autofahrt entlang der Südostküste, das ist die ruhigere Seite der Insel. Dort gibt es windgeschützte Buchten mit sehr schönem sauberen Wasser. Einen Tag haben wir an einem dieser Strände verbracht mit Mittagsessen und zwischendurch mehrfach Baden, es war einfach Genuss.
Ich kann jedem nur empfehlen dort einmal hinzufahren.
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