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Die Chinesen trinken und schätzen den Pu-Erh-Tee schon seit 1700 Jahren. In der Provinz Yunnan im Südwesten Chinas findet man alle Klimazonen der Welt, tropische sowie subtropische Gebiete, sehr kalte Hochgebirgslandschaften, der Monsumwind bringt Regen, es gibt Schnee und tropische Hitze. Hier findet man 80 % der Heilpflanzen der chinesischen Medizin, es ist das Königreich der Pflanzen. Ein Gebiet mit dem Namen “Sechs Teeberge” und die Stadt Pu-Erh liegen hier. Vor ca. 40 Jahren entdeckten dort Botaniker uralte Teebäume, darunter auch einen Quingmao-Baum, den König aller Teebäume. Er wird als Stammvater des Pu-Erh-Tees bezeichnet. Noch heute liefert dieser Baum Teeblätter von aller bester Qulität.
Der Mate-Tee wird aus den Blättern einer Stechpalme in Paraguay gewonnen. Er trägt auch den Name: “grünes Gold der Indios”. Ähnlich wie der grüne und schwarze Tee enthält er Koffein und Gerbstoffe
Wenn die Gauchos abends am Lagerfeuer in der Pampa beieinander sitzen vollziehen sie traditionsmäßig ein Mate-Ritual.
Als Champagner unter den Tees gilt der Olong-Tee aus Formosa. Der Name dieser Teeart stammt vom chinesischen Wort Oulong, was übersetzt “schwarzer Drache” bedeutet. Hier werden die Teeblätter zwar fermentiert, aber der Prozess wird unterbrochen. Es heißt er sei halb fermentiert, also außen schwarz und innen grün. Die Herstellung ist nur in Taiwan und in China üblich, sie erfordert viel Handarbeit. Dieser Tee wird auch heute noch ganz genau nach dem alten chinesischen Landwirtschaftskalender geerntet. Schon Lu Fingcan schrieb vor 300 Jahren: “ Die meisten Tees, die in der Sonne gewelkt werden, verlieren ihren Geschmack, aber Olong liebt die Sonne.
Der Rooibos-Tee ist das Nationalgetränk Südafrikas. Das Wort Rooibos stammt aus dem Afrikanischen und heißt übersetzt “roter Busch”. Bereits die Ureinwohner am Kap der guten Hoffnung wußten über die Vorzüge dieses Tees Bescheid. Die Frauen behandelten ihre Babys damit, wenn Sie Koliken oder Blähungen hatten. Er enthält kein Koffein und auch sehr wenig Gerbstoffe.
Kombucha, ist ein Teepilz. Man schreibt ihm viele gute Eigenschaften zu: Energiespender, Schönheitselexier, Entschlackungshilfe, Gesundheit pur und dazu noch prickelnd frisch.
Der sog. “Schatz der Inkas” ist der Lapacho-Tee, der aus der Rinde des Lapachobaumes gewonnen wird. Man findet ihn in den tropischen Regenwäldern Mittel- und Südamerikas zwischen Mexiko und Argentinien. Eine seiner besten Eigenschaften ist die Stärkung des Immunsystem.
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